Save the date!

13. Queer Film Festival Oldenburg im Cine k

6. bis 10. Oktober 2022


CSD-Filmrolle 2022

Lesung mit Gianni Jovanovic

Fr 10. Juni 2022 | 19:30 Uhr | Cine k


"Wir sind die Kinder der kleinen Mehrheiten. Unsere Stimmen müssen in der Gesellschaft gehört werden."

Gianni Jovanovic (@giannijovanovic78) und Oyindamola Alashe (@sweetemom) lesen aus ihrem frisch erschienen Buch „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“ vor.

Gianni Jovanovic hat mit 43 Jahren mehr erfahren als andere in ihrem ganzen Leben: 1978 in Rüsselsheim als Sohn einer Roma-Familie geboren, erlebten er und seine Familie immer wieder rassistische Anfeindungen. Mit 14 verheirateten seine Eltern ihn. Mit 17 war er bereits zweifacher Vater, Anfang 20 outete sich Gianni Jovanovic als schwul. Inzwischen ist er seit 18 Jahren mit seinem Ehemann zusammen, zweifacher Großvater und die wohl bekannteste Stimme der Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland.

Gemeinsam mit der befreundeten Journalistin Oyindamola Alashe erzählt Gianni die Geschichte seiner Selbstermächtigung und entwirft dabei auch die Vision einer antirassistischen, diversen Gesellschaft. Gianni Jovanovic' Geheimrezept: Charme und Humor. Besonders auch dann, wenn es weh tut.

»Gianni Jovanovic sprengt Erwartungen auf wundervolle Weise! Er kann eine Sache so gut wie kein anderer: Ambivalenzen zulassen, ohne Scham, ohne Beschönigung. Dabei ist er alles andere als zynisch, sondern ansteckend lebensbejahend.« Alice Hasters

»Mit diesem Buch hat Gianni Jovanovic sich noch mal selbst übertroffen. Mit jedem Satz, den ich gelesen habe, konnte ich mehr Verständnis für sein Leben und seine Herausforderungen gewinnen.« Louisa Dellert

»Diese fast unglaubliche Geschichte muss gelesen werden. Wie aus einem Menschen, der so viel Ablehnung und Gewalt erleben musste, ein Streiter wurde für Toleranz, Vielfalt und Herzlichkeit.« Bettina Böttinger



CARMEN Y LOLA

Mo 13. Juni 2022 | 20 Uhr | Cine k


Die junge Carmen (Rosy Rodriguez) wohnt mit ihrer Roma-Familie in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. Ihre Familie lebt sehr traditionell. Schon seit Generationen werden die Frauen verheiratet, kriegen mehrere Kinder und kümmern sich um den Haushalt. Carmen, die erst 17 Jahre alt ist, soll schon bald einen jungen Mann heiraten, den ihre Familie für sie ausgesucht hat. Ausgerechnet die Cousine des Bräutigams, die lebenslustige und lesbische Lola (Zaira Romero), bringt Carmen dazu ihr Dasein zu überdenken. Denn Lola hat eigene Vorstellungen von ihrem Leben: Sie möchte studieren und frei sein. Die beiden Frauen freunden sich an und kommen sich näher. Doch die starren Familientraditionen machen ihnen das Leben schwer.

"Carmen & Lola" ist fast ausschliesslich mit Laiendarsteller*innen aus der Romn*ja-Community besetzt. Der Film erhielt den spanischen Filmpreis Goya für die beste Nebendarstellerin (Carolina Yuste) und die beste Nachwuchsregie (Arantxa Echevarría).
 
»Erfreulich authentisch wirkende Geschichte über die Selbstermächtigung zweier Frauen und über deren aufkeimende Liebe zueinander.« Andreas Köhnemann, kino-zeit.de

Inhaltshinweis Z-Wort:
Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln. In den deutschen Untertiteln kommt das Z-Wort vor (Was ist das Z-Wort?).
Zum einen kommt das Wort in einer Beschimpfungen gegenüber der Romn*ja-Community vor.
Zum anderen wird es aber auch als Übersetzung von Gitano genutzt. Gitano ist eine im spanischsprachigen Raum weit verbreitete Bezeichnung für meist südspanische Romn*ja und  gehört zu den wenigen Fremdbezeichnungen, die auch als Eigenbezeichnung genutzt werden. Gitano hat also eine andere und u.a. auch positiv besetzte Bedeutung, die das Z-Wort im Deutschen nicht hat. 
Wir waren in Kontakt mit dem Film-Verleih, um zu klären, ob die Untertitel geändert werden könnten. Leider ist eine Änderung nicht möglich.
Vor dem Film werden wir in der Filmeinführung nochmals auf die sprachlichen Unterschiede eingehen.



MASCARPONE

Sa 25. Juni 2022 | 20 Uhr | Cine k


Als der 30-jährige Antonio von seinem langjährigen Partner, von dem er emotional und als arbeitsloser Architekt auch finanziell abhängig ist, plötzlich vor die Tür gesetzt wird, muss er seinem Leben einen neuen Sinn geben. So kommen der abgedrehte Denis als Vermieter und der attraktive Bäcker Luca als Arbeitgeber ins Spiel. Als dann noch der charmante Mailänder Thomas in Rom auftaucht, der eine Beschäftigung im Architekturbereich ermöglichen könnte, ist das Beziehungschaos perfekt.

Der Film zeigt offen gelebtes Schwulsein mit großer Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit.



Wir zeigen "Mascarpone" mit deutschen Untertiteln.

Das 12. QUEER FILM FESTIVAL OLDENBUrG VOM 26. - 30.08.2021 im Cine K


Liebe Kinofreund*innen,


wir schreiben das Jahr 2021, noch immer auf der abenteuerlichen Reise, Kino im Angesicht Coronas möglich zu machen. Nach eurem großartigen Publikumszuspruch im letzten Jahr setzen wir erneut auf echte Begegnung statt Online-Festival, ziehen weiter vor in den Sommer.


Fünf bunte Abende, teils draußen im Hof der Kulturetage, teils drinnen in Halle oder Studio (immer aber regensicher geplant). Wie in jedem Jahr dabei die Wahl des Publikumspreises „Bester Kurzfilm“ und nun auch wieder die „Queerotics“, das Kino der Gelüste!


So ein Queeres Film Festival ist neben dem reinen Filmegucken wichtiger Ort von Begegnung in und mit der Szene.


Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die bestehende Vielfalt queerer Lebensmöglichkeiten in nicht diskriminierenden Bildern sichtbar wird. Wir freuen uns auf euch!


Stay proud! Euer QFFOL-Team

Aktuelles Programmheftvom Queer Film Festival

Oldenburg 2021

"Wonder" von Javier Molina gewinnt den mit 600 Euro dotierten Publikumspreis "Bester Kurzfilm" beim 12. Queer Film Festival Oldenburg 2021. Congrats!!!


Die Kinobesucher*innen konnten die Kurzfilme nach Noten (1 ist die beste, 5 die schlechteste Note) bewerten. Here are the results:


1. Wonder 1,35

2. Paese Che Vai (When In Rome) 1,64

3. Threesome 1,93

4. Jo and Jade 2,17

5. Octavia's Visions 2,32

6. L'Empoté (Extra würzig) 2,37

7. One More Please 2,49

8. Nova 2,54

9. Pussy Cruising 3,38

10. Hemen. Gaur. Berriz (Here. Today. Again) 3,53



Insgesamt erhielt das Kurzfilmprogramm "Best of Shorts - Die Besten Kurzfilme" eine Durchschnittsnote von 2,37 bei 78 abgegebenen Auswertungsbögen.

Wir freuen uns riesig über den großen Zuspruch (ausverkauft!) und die tollen Bewertungen!



"Wonder" by Javier Molina wins the audience award "Best Short Film" with 600 Euro at the 12th Queer Film Festival Oldenburg 2021. Congrats!!!



The moviegoers could rate the short films by grades (1 is the best, 5 the worst). Here are the results:


1. Wonder 1,35

2. Paese Che Vai (When In Rome) 1,64

3. Threesome 1,93

4. Jo and Jade 2,17

5. Octavia's Visions 2,32

6. L'Empoté (Extra würzig) 2,37

7. One More Please 2,49

8. Nova 2,54

9. Pussy Cruising 3,38

10. Hemen. Gaur. Berriz (Here. Today. Again) 3,53



Overall, the short film program "Best of Shorts - Die Besten Kurzfilme" received an average score of 2,37 out of 78 evaluation forms submitted.


We are very happy about the great response (sold out!) and the great ratings!


Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)




Das Preisgeld von 600 Euro wird gefördert vom:

The prize money of 600 Euro is sponsored by:








Regisseur/Director Javier Molina

Regiegespräch Monika Treut am 26.08.2021
Regiegespräch Monika Treut am 26.08.2021
Monika Treut, Regisseurin und Ikone des New Queer Cinema, stellte beim 12. Queer Film Festival Oldenburg 2021 ihren neuen Film "Genderation" vor. Durch das Publikumsgespräch führte Marianne Hamm.
Regiegespräch Monika Treut am 26.08.2021
Regiegespräch Monika Treut am 26.08.2021
Monika Treut, Regisseurin und Ikone des New Queer Cinema, stellte beim 12. Queer Film Festival Oldenburg 2021 ihren neuen Film "Genderation" vor. Durch das Publikumsgespräch führte Marianne Hamm.